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klixbuell

Grundschule Klixbüll

Schulleiterin: Frau Dahmani
56 Schüler und Schülerinnen in Klassen 1 – 4,
 

Pädagogisches Konzept:

In der Grundschule Klixbüll haben die Kinder handelnd und anschaulich die Möglichkeit, sowohl das Lernen zu lernen und selbständig individuelle Lernwege zu beschreiten als auch ihren Lernprozess zu reflektieren. Dabei ist die Förderung von Selbständigkeit und Individualität eng verknüpft mit dem Leben und Arbeiten in der Gemeinschaft. Freie Unterrichtsphasen wechseln sich mit gelenkten Stunden ab. Die Freiarbeit ist das Kernstück der Unterrichtsarbeit und gewährleistet das Erreichen der individuellen Ziele. Dabei stehen die Lehrkräfte den Kindern als verlässliche und vertraute Personen, als Berater und Gestalter von Lernmöglichkeiten zur Verfügung.

Unterrichtsstrukturen – Der Unterrichtsvormittag

Komme-Zeit ab 7.05 Uhr

8.00 Uhr

bis

9.30 Uhr

Jahrgangsübergreifender Unterricht (Klasse 1 – 4)
in drei Fachräumen Mathematik, Deutsch, HSU,
sog. Freiarbeitsstunden

Pause

10.00 Uhr

bis

Jahrgangs-
Unterricht
Kl. 1,
gelenkte Stunden

Jahrgangs- Unterricht
Kl. 2,
gelenkte Stunden

Jahrgangs- Unterricht
Kl. 3,
gelenkte Stunden

Jahrgangs-
Unterricht
Kl. 4,
gelenkte
Stunden

11.30 Uhr

 

Jahrgangs-
Unterricht
Kl. 1,
gelenkte Stunden

Jahrgangs- Unterricht
Kl. 2,
gelenkte Stunden

s. o.

s. o.

11.45 Uhr

bis

13.15 Uhr

Mögliche Betreuung der Erst-
und Zweitklässler bis 12.00 Uhr

s. o.

s. o.

 

In Klasse 1 und 2 werden Musik, Kunst und Sport jahrgangsübergreifend unterrichtet.

Für Klasse 1 und 2 endet der Unterricht täglich um 11.30 Uhr. Eine Betreuung in der Schule bis 12.00 Uhr ist durch Elternmitarbeit möglich.

Klasse 3 und 4 haben täglich 5 Stunden Unterricht, zweimal pro Woche 6 Stunden.

 

Die Fachräume

In der Grundschule Klixbüll gibt es keine Klassenräume im herkömmlichen Sinn, sondern sogenannte Fachräume.

Es gibt einen Deutschraum, einen Mathematikraum und einen HSU-Raum.

Alle Räume sind ähnlich wie eine Lernwerkstatt eingerichtet. In Regalen an den Wänden und im Raum werden Unterrichtsmaterialien, die das selbständige Lernen fördern, nach Inhalten sortiert, angeboten. Dazwischen stehen tische, an denen die Kinder entsprechend dem gewählten Inhalt/Thema arbeiten können. In der Mitte der Räume gibt es einen großen Tisch, an dem sich die Kinder versammeln können.

 

Unterrichtsstrukturen – die Freiarbeitsstunden

Die Kinder suchen sich ein Lernfeld aus, das sie bearbeiten möchten und suchen den entsprechenden Raum auf.

Zu Beginn jeder Freiarbeitsstunde versammeln sich die Kinder am großen Tisch. Jedes Kind muss sich für eine Arbeit des entsprechenden Lernfeldes entscheiden, dies wird in einem Arbeitsbuch , dem pädagogischen Tagebuch, vermerkt. Die Kinder bearbeiten dann ihre gewählte Aufgabe. Hier ist sowohl Einzelarbeit, Partnerarbeit als auch Gruppenarbeit möglich. Ebenfalls können jahrgangsübergreifend gemeinsame Aufgaben bewältigt werden. Die Freiarbeit wird in den gelenkten Stunden vorbereitet. So kann es u. a. auch Pflichtaufgaben geben. Die Kinder arbeiten auch an Themen aus den gelenkten Stunden weiter. Am Ende der Freiarbeitszeit wird im pädagogischen Tagebuch festgehalten, welche Arbeiten die Kinder erledigt haben, ob sie am nächsten Tag noch etwas beenden müssen und ob sie am nächsten Tag den gleichen Lernbereich wählen oder einen anderen Raum aufsuchen.

Die Lehrkraft fungiert als Lernbegleitung. Sie achtet auf das Einhalten der Regeln, unterstützt die Kinder mit mehr oder weniger Lenkung auf ihrem Lernweg.

 

Die Lehrkräfte

Um das Unterrichtskonzept zu verwirklichen ist Teamarbeit unerlässlich. Basis des Unterrichts sind die 14 Leitthemen des Lehrplans, die gemeinsam für den fächerübergreifenden Unterricht vorbereitet werden. Anhand des pädagogischen Tagebuhs wird genau festgehalten, welches Kind wann in welchem Fachraum welches Thema wie erarbeitet hat. So entsteht eine genaue Lernspur des Schülers, die auch deutlich macht, ob und welche pädagogische Maßnahmen erforderlich sind, um eine bestmögliche individuelle Lernentwicklung zu erreichen.

Die Schülerinnen und Schüler

In den Freiarbeitsstunden können die Schülerinnen und Schüler ihrem individuellen Leistungsvermögen entsprechend Aufgaben eines Lernbereiches wählen und diese ihrem Arbeitstempo angemessen bearbeiten. So können Kinder der verschiedenen Jahrgänge Aufgaben mit höheren Anforderungen oder auch Aufgaben mit weniger hohen Anforderungen bearbeiten. Kinder, die zurückgestellt werden müssen, verbleiben in der gelenkten Unterrichtsphase in ihrer Klasse, können aber auch in eine Klassenstufe tiefer wechseln.

Da die Kinder in der Freiarbeitszeit stets jahrgangsübergreifend arbeiten, kennen sich alle, so dass ein Klassenwechsel kaum auffällt, bzw. den Kindern keine Probleme bereitet.

 

Das Einschulungsverfahren

Die Grundschule arbeitet eng mit dem Kindergarten des Ortes zusammen, der im Schulgebäude untergebracht ist.

Nach den Halbjahreszeugnissen dürfen die einzuschulenden Kinder zweimal wöchentlich an der Freiarbeit teilnehmen. Je zwei Kindergartenkinder dürfen pro Fachraum nach vorheriger Anmeldung teilnehmen. Die Kinder lernen dadurch die räumliche Umgebung, die Arbeitsmaterialien, die Kinder und Lehrkräfte und die geltenden Regeln und Sozialformen kennen. Sie werden in die Arbeit integriert und erleben so einen unproblematischen Übergang vom Kindergarten in die Schule. Die Lehrkräfte lernen die einzuschulenden Kinder kennen und können sich einen Eindruck über den Entwicklungsstand des Kindes machen und ggf. auch Förderhilfen geben. Daher wird kein weiteres Einschulungsverfahren durchgeführt. Für die Eltern wird ein Informationsabend durchgeführt.

Erfahrungen

Die Schule hat gute Erfahrungen hinsichtlich der individuellen Lernentwicklung mit der Durchführung des jahrgangsüberfreifenden Unterrichts im Wechseln mit gelenktem Unterricht in den Jahrgängen gemacht.


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